Immobilien-Kauf in Leipzig – Häufige Fragen

Die meisten Menschen kaufen nur einmal im Leben eine Immobilie und sehen sich beim Kauf daher mit einer Fülle an Fragen konfrontiert. Die Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um den Immobilienkauf und worauf Sie achten sollten, haben wir nachfolgend für Sie aufgeführt und beantwortet:

Gibt es beim Immobilienkauf eine Garantie oder ein Rückgaberecht?

Bei Immobilien gilt grundsätzlich: gekauft wie gesehen. Ein Rückgabe- oder Widerrufsrecht wie beim Onlinehandel gibt es bei einem Immobilienkauf nicht. Mit Unterzeichnung des notariellen Kaufvertrags gilt die Immobilie inklusive Ihrer Merkmale als akzeptiert und gekauft.

Eine Ausnahme besteht nur, wenn der Vorbesitzer wesentliche Mängel der Immobilie vorsätzlich verschwiegen hat, dann kann unter Umständen Schadensersatz verlangt oder sogar der Kaufvertrag rückgängig gemacht werden.

Brauche ich für die Finanzierung ein Wertgutachten?

Beim Kauf einer „gebrauchten“ Immobilie ist für die Finanzierung in der Regel kein Wertgutachten notwendig. Banken (und auch alle anderen Darlehensgeber) ermitteln den Wert der Immobilie eigenständig anhand von Unterlagen, Fotos oder einer Ortsbegehung. Ein Wertgutachten kann in Ausnahmefällen hilfreich sein, wenn die Immobilie stark wertbeeinflussende Eigenschaften aufweist oder z.B. innerhalb der Familie zu einem deutlich günstigerem Preis verkauft werden soll.

Für Kunden die Ihre Immobilie verkaufen möchten und Angst haben, dass Sie den Wert falsch einschätzen, bieten wir im Zuge unserer Betreuung eine kostenlose Wertermittlung an, so dass Sie sicher sein können, zu einem angemessenen Preis verkauft zu haben.

Welche Kaufnebenkosten gibt es beim Immobilienerwerb?

Mit der reinen Zahlung des Kaufpreises ist es beim Erwerb einer Immobilie leider nicht getan. Es entstehen verschiedene Kaufnebenkosten, die sich – je nach Objekt – auf bis zu 15 Prozent des Kaufpreises summieren können.

Neben der Provision für den Makler, kommen bei einem Immobilienerwerb auch Kosten für den Notar, die Grunderwerbssteuer und die Grundbucheintragung auf den Käufer zu. Bei Notaren ist ein Satz von 1 bis 1,5 Prozent des Kaufpreises üblich, dafür erstellt er die notwendigen, beglaubigten Urkunden des Immobilienkaufs. Die Grunderwerbssteuer schlägt in Sachsen mit 3,5 Prozent zu Buche und für die Grundbucheintragung durch das Grundbuchamt Leipzig fallen weitere 0,5 Prozent an Kosten für den Immobilienkäufer an.

Für die Aufnahme eines Darlehens können neben Zinsen und Tilgungsraten weitere Kosten anfallen wie zum Beispiel Wertermittlungsgebühren. Diese betragen ca. 0,2 bis 0,5 Prozent der Darlehenssumme. Wird der Kredit nicht innerhalb einer bestimmten Frist abgerufen, können Banken zudem Bereitstellungszinsen verlangen. Höhe und Startdatum der Berechnung sind in der Regel mit der Bank verhandelbar und können bis zu 0,25 Prozent der Kreditsumme je Monat betragen.

Unser Tipp: Informieren Sie sich vor dem Kauf eingehend über die Art und Höhe der anfallenden Kaufnebenkosten. Lassen Sie sich außerdem vom Notar ausführlich den Grundbuchauszug und die damit verbundenen rechtlichen Verpflichtungen erläutern. Zudem werden in die Grunderwerbssteuer unter gewissen Umständen bestimmte mitgekaufte Einrichtungsgegenstände und Ausstattungen nicht einbezogen und gegebenenfalls vor der Berechnung vom Kaufpreis abgezogen. Hierzu empfehlen wir die Konsultation eines Notars oder Steuerberaters.

Wann ist die Maklercourtage fällig?

Die Maklerprovision, auch Courtage genannt, ist die Gebühr, die der Immobilienmakler für die erfolgreiche Vermittlung einer Immobilie, egal ob Haus, Wohnung oder Grundstück, erhält.

Als erfolgreich wird die Vermittlung dann angesehen, wenn der Miet- oder Kaufvertrag unterzeichnet wurde. Erst, wenn dieser Geschäftsabschluss erfolgt ist, wird die Courtage fällig. Beim Immobilienkauf ist die Maklercourtage also mit dem Tag der notraliellen Kaufvertragsbeurkundung verdient und fällig.

Wie ist der genaue Ablauf beim Immobilienkauf?

Da jeder Immobilienkäufer andere Prioritäten hat, können wir hier nur einen groben Leitfaden skizzieren. Nachdem Sie eine Immobilie bei uns gefunden haben, vereinbaren wir mit Ihnen einen ausführlichen Besichtitgungstermin, bei dem wir Ihnen die Immobilie umfassend vor Ort vorstellen. Dabei werden erste Fragen zur Immobilie besprochen und diese in Augenschein genommen.

Sofern Ihnen das Objekt zusagt, ist es im Nachgang möglich, eine Reservierungsvereinbarung aufzusetzen, damit Sie weiterführende Dinge wie Finanzierung etc. in Ruhe anfragen und abklären können. Sofern gewünscht, sind natürlich auch weitere Besichtigungstermine am Objekt möglich. Wenn Sie sich für den Kauf entscheiden, bereiten wir dann, in Absprache mit Ihnen und dem Verkäufer, einen Kaufvertragsentwurf vor, welcher im Nachgang bei einem Notar beurkundet wird.

Als Kunde von FairMakler Immobilien begleiten wir Sie zuverlässig und professionell durch den gesamten Prozess und stehen Ihnen jederzeit mit unserem gesamten Know-How zur Verfügung.

Was ist eine Reservierungsvereinbarung?

Durch eine Reservierungsvereinbarung (genauer: Auftrag zur Vermittlung einer Reservierung) garantieren wir dem Kaufinteressenten, dass wir die Wunsch-Immobilie für eine bestimmte Zeitdauer keinem weiteren Interessenten anbieten.

Die dafür zu entrichtende Reservierungsgebühr (5-10 Prozent der später fälligen Maklercourtage) stellt ein Entgelt dafür dar, dass wir für die vereinbarte Zeitdauer auf die Vermarktung der Immobilie verzichten. Kommt es zum Abschluss eines notariellen Kaufvertrages über die jeweilige Immobilie, so wird die Reservierungsgebühr natürlich auf die Maklercourtage angerechnet.

Wer erstellt die Kaufunterlagen und Verträge?

Alle notwendigen Unterlagen zur Immobilie (Grundrisse, Schnitte, Lageplan etc.) erhalten Sie zusammengestellt von uns, sofern diese beim Verkäufer vorhanden sind und er uns diese zur Verfügung stellt. Den Kaufvertrag erstellen ebenfalls wir, in Absprache mit dem Notariat.

Welche Versicherungen brauche ich als Immobilienbesitzer nach dem Kauf?

Die Wohngebäudeversicherung ist die wichtigste Versicherung zum Schutze Ihres Immobilienwertes. Sie deckt existenzbedrohende Schäden wie Feuer, Leitungswasserschäden, Hagel und Sturm an der Immobilie ab. Als Hauseigentümer sind Sie selbst für den Abschluss einer Wohngebäudeversicherung verantwortlich. Bei Eigentumswohnungen oder Immobilien in Gemeinschaften schließt meist der Gebäudeverwalter oder die Eigentümergemeinschaft die Police ab und Sie bezahlen ihren Anteil daran über die Nebenkostenabrechnung oder eine Umlage. Achten Sie darauf, dass bei vielen Wohngebäudeversicherungen muss der Einschluss von erweiterten Elementarschäden wie Hochwasser, Erdbeben, Erdrutsch, Lawinen etc. separat vereinbart werden.

Während die vorbenannte Versicherung die Immobilie an sich schützt, deckt eine Hausratversicherung das Inventar ab. Ob diese Versicherung notwendig ist, kommt auf den Wert der Einrichtung an. Denken Sie dabei aber nicht nur an die Möbel, sondern auch an alle darin befindlichen Gegenstände wie Kleidung, Technik, Bücher etc.

Eine weitere wichtige Versicherung für Besitzer einer vermieteten Immobilie oder eines unbebauten Grundstücks ist die Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht. Diese Schützt den Immobilieneigentümer vor Haftungsrisiken, welche die Immobilie für Unbeteiligte oder die Umwelt darstellt, beispielsweise wenn ein loser Dachziegel auf einen Passanten herabfällt und ihn verletzt. Bei selbstgenutzten Immobilien werden diese Leistungen von der Privathaftpflicht mit abgedeckt.

Wer einen Öltank besitzt, braucht zusätzlich noch eine Gewässerschaden-Haftpflichtversicherung, falls durch ein Leck Heizöl ins Grundwasser gelangt.

Weitere mögliche Versicherungen für Immobilieneigentümer sind die Rechtsschutzversicherung, Glas- und Reparaturversicherungen und die Risikolebensversicherung bei finanzierten Immobilien. Ob und in welchem Umfang diese notwendig sind, kommt immer auf den Einzelfall und das Sicherheitsbedürfnis des jeweiligen Immobilieneigentümers an.

 

 

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